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Wir sind TV-Haibach

 

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Turnerinnen und Turner,

„120 Jahre und keine Anzeichen von Älterwerden“, so könnte man unseren TV Haibach 2013 beschreiben. Mit einem schönen „Feiertag“ haben wir unser Jubiläum im Juni begangen. Alles hat sehr gut geklappt. Die lobenden Worte von allen Seiten taten gut, gerne bedanken wir uns dafür.

Mit Stolz erfüllte uns, aber natürlich erst recht alle Geehrten, die Tatsache, dass außergewöhnliches Vereinsengagement vieler Mitglieder vereinsintern, aber noch mehr auf der Verbandsebene, beachtet wurde und wird. Etliche Ehrungen an diesem Sonntagvormittag waren die logische Konsequenz. Höhepunkt war dabei sicher die Ernennung von vier neuen Ehrenmitgliedern. Sie haben in all den Jahren ihrer Vereinszugehörigkeit Herausragendes für den TV auf vielen unterschiedlichen Ebenen geleistet. Gerne habe ich demzufolge diese Ehrung vorgenommen. Ehrenmitglieder dürfen sich seit Juni Heidi Reis, Rudi Baumann, Edgar Biewer und Alfons Benninghoff nennen. Mein / unser Glückwunsch gilt ihnen, aber selbstverständlich allen Geehrten verbunden mit dem Wunsch, uns auch weiterhin die Treue zu halten und sich für unsere Vereinsidee zu engagieren.

Wie sieht aber unsere Bilanz 2013 in der eigentlichen, in der vordergründigen Vereinsarbeit aus?
Die sportlichen Ergebnisse unserer Einzelsportlerinnen und –sportler, aber noch viel mehr die unserer Mannschaften, von jung bis alt, sind in der abgelaufenen Saison mehr als gut. Dies gilt trotz der Tatsache, dass die eine oder andere Mannschaft ihr Ziel nicht ganz erreicht hat. Ein Vorstand schaut natürlich in erster Linie auf die Schüler- und Jugendarbeit. In den Abteilungen Faustball und Handball reichte es da zu einigen ersten Plätzen und somit Meisterschaften. Dies ist zu allererst den Sportlerinnen und Sportlern zu verdanken, aber natürlich auch den Trainerinnen und Trainern sowie deren Helferinnen und Helfern. Dass diese Mischung und Kooperation bei uns stimmen, muss angesichts der Erfolge nicht eigens erwähnt werden. Mit einem „Weiter so!“ geht mein Appell an die Verantwortlichen.

Äußerst erfreulich ist auch die Tatsache, dass sich unsere Turnabteilung im Bereich der Allerkleinsten bis zu Teenagern weiterentwickelt hat. Die sehr motivierten Damen, die sich dieser Aufgaben angenommen haben, „hauchten der Abteilung wieder Leben ein“, worüber ich mich nicht nur freue, sondern davon begeistert bin. Mit Eva Duschka hat sich eine dieser neuen Generation der Verantwortungsträger/-innen sogar bereit erklärt, die Turnabteilung zu leiten – vielen Dank! Sie wird mittlerweile von vielen Gleichgesinnten unterstützt, dennoch sind wir derzeit nicht in der Lage, alle Kinder- bzw. Elternwünsche zu befriedigen. Für einzelne Gruppen mussten Aufnahmestopps ausgesprochen und somit Wartelisten angelegt werden. Da bitte ich um Verständnis. Unsere „Führungskräfte“ „arbeiten“ ehrenamtlich und es gibt für sie auch ein Leben neben dem TVH.

Erwähnt werden muss natürlich unsere Christina Blum, die als Mitverantwortliche des Tanztheaters „Rumpelstilzchens Glück“ mit ihren Mädchen für das große Highlight im Verein sorgte. Was da in den beiden Aufführungen in der Aschaffenburger Stadthalle gezeigt wurde, war vom Allerfeinsten. Nicht nur der Vorstand applaudierte zum Schluss mit stolz geschwellter Brust für die famose Vorstellung und Repräsentation unseres Vereins. Das Publikum bedankte sich ebenfalls mit tosendem Applaus und überschwänglichem Lob. Wir können uns dem nur anschließen.

Den Weg der Ehrenamtlichkeit mussten wir in der Geschäftsführung unseres Vereins verlassen. Mit Michael Aulbach konnten wir einen jungen Mann in einem „Geringverdienerarbeitsverhältnis“ gewinnen, der unsere Geschäfte seit Frühjahr dieses Jahres führt. Er ist ein Gewinn auf dieser Position und erledigt die an ihn gestellten Aufgaben so, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dieser Schritt war unumgänglich und zeigt im aktuellen Rückblick, dass die Entscheidung zukunftsorientiert und richtig war.

Insgesamt hat sich in der personellen Besetzung unserer erweiterten Vorstandschaft nichts Großartiges verändert, sieht man einmal davon ab, dass wir unseren Finanzvorstand Edgar Biewer ersetzen mussten. Er legte, verdienter Maßen, sein Amt nieder. Wie oben erwähnt, können wir diesen „Ausfall“ aber kompensieren.

Für uns alle unbefriedigend ist natürlich die Situation mit unserer „Jahnstube“. Hier zeichnet sich aktuell auch keine Lösung ab. Es ist sehr schwer, eine solche Gaststätte zu verpachten. Es muss im neuen Jahr zeitnah eine grundsätzliche Entscheidung getroffen werden, wie es weitergehen soll. Ich bin guter Dinge, dass uns dies gelingen wird.

In unserem Verein tut sich sehr viel. Ich kann in meinem Text nur auf einiges eingehen, die Berichte der Abteilungen geben genau und detailliert Auskunft über unser Vereinsgeschehen. Sie zu lesen, ist informativ und interessant. Deshalb möchte ich Euch dazu natürlich anregen.

Zum Abschluss möchte ich meinen Dank aussprechen. Viele haben uns unterstützt, haben geholfen, haben gespendet, haben gearbeitet und all` das ohne materielle Anerkennung, das ist nicht selbstverständlich. Sind wir froh, dass es noch solche Menschen gibt, ein Vereinsleben in unserer Form wäre anders weder durchführ- noch finanzierbar.

Ich sage Dank dem Gemeinderat und der Verwaltung der Gemeinde Haibach, für die unbürokratische und vorbildliche Unterstützung aller unserer Anfragen und “Probleme”. Ich bedanke mich bei unseren Abteilungsleiterinnen und -leitern, bei den Übungsleiterinnen und -leitern sowie deren Helfer und Helferinnen, kurz bei all` denen, die im Dienst des TV Haibach tätig waren und sind. Vergessen will ich dabei nicht diejenigen, die uns, jeder auf seine Weise, unterstützt haben. Vielen Dank!

Ich wünsche Euch allen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest verbunden mit den allerbesten Wünschen für das neue Jahr. Möge es uns persönlich, aber auch unserem Verein wieder nur Positives und Erfreuliches bringen.

 

Euer Vorstand

Andreas Zenglein